Therapieformen

Einzeltherapie

In der Einzeltherapie stehen Sie im Mittelpunkt. Der Anlass zu psychotherapeutischen Gesprächen kann sehr vielfältig sein. Vielleicht wollen Sie sich beruflich verändern und wissen nicht in welche Richtung es gehen soll. Vielleicht sind Sie traurig, haben oft Angst oder Schmerzen. Sie können sich von Ihren Partner_in trennen oder eine schmerzhafte Trennung bearbeiten wollen. Oder werden Sie von anderen Menschen auf Arbeit oder in der Schule wiederholend verletzt und wollen das Leiden beenden. Vielleicht verstehen Sie sich mit ihrer Familie nicht mehr und es kommt zu häufigen Konflikten. Oder wollen Sie alte Verletzungen verarbeiten, wodurch auch diverse Verhaltensmuster geändert werden können. Das waren nur einige Beispiele, das Leben ist bunt und die Anzahl der Probleme, mit den Sie zur Therapie gehen können ist sehr hoch. Die besprochenen Themen orientieren sich an Ihre individuellen Bedürfnissen. Mit Hilfe verschiedener Methoden werden Ihre Kompetenzen und Kräfte aktiviert, wodurch Sie eine Lösung für Ihre Situation finden können.

Paartherapie

Genauso schön und berührend die Beziehung zu unserer Partner_in sein kann, kann sie auch wehtun. Wenn man dann aus den antrainierten Verhaltensmuster nicht mehr heraus kommt und diese immer mehr zum Stress im Zusammenleben führen, kann eine professionelle Hilfe angebracht sein. Die Motive des jeweils anderen werden von einem neuen Blickwinkel betrachtet und erläutert. Eine neue Perspektive wird gemeinsam erarbeitet und die konstruktive Kommunikation miteinander geübt. Mögliche Themen in der Paartherapie sind: Bewältigung von Konflikten, Umgang mit aktuellen oder vergangenen Affairen, Unterschiedlichkeiten in der Beziehung, Gemeinsamkeit und Intimität, Kindererziehung und viel mehr.

Familientherapie

In der Familientherapie bleiben alle Beteiligten in Fokus. Ich nutze in meiner Arbeit oft Familienaufstellungen, mit deren Hilfe, die Beziehung und Dynamik zwischen den einzelnen Mitgliedern beleuchtet wird. In der Therapie können Missverständnisse und Konflikte durch einen Perspektivwechsel geklärt werden. Diese Form der Hilfe ist aber auch angebracht, wenn nur ein Familienmitglied Symptome entwickelt hat (z. B. Probleme in der Schule oder Suchtverhalten), die sich mit der Zeit nicht bessern und es zu vermuten ist, dass andere (oft unausgesprochene) Konflikte in der Familie zu dieser Symptomatik beitragen. Eine Veränderung in dem Gesamtsystem kann dann dazu führen, dass sich die Problematik bei der Symptomträger_in verbessert.