Mein Ansatz

Systemische Therapie

Die Grundlagen meiner Arbeit liegen hauptsächlich in der systemischen Therapie. Dieser therapeutischer Ansatz geht davon aus, dass alle Menschen, denen wir in unserem Alltag begegnen, zusammen mit uns eine Gemeinschaft bilden. Wir reagieren aufeinander und wenn sich innerhalb dieses Systems etwas ändert, reagiert auch der Rest und ändert dementsprechend das Verhalten. Der Fokus der Therapie richtet sich auf die Interaktionen und Reaktionen der uns nahen Personen und das auch in den Einzelgesprächen. Wichtig in der Therapie ist das Aktivieren schon vorhandener Fähigkeiten. Durch Fragen und Methoden aus der systemischen Therapie werden neue Perspektiven und Blickwinkel erreicht. 

Ich arbeite gerne sowohl mit einzelnen Personen als auch mit ganzen Familien, wo das direktes Interagieren der anderen Familienmitglieder ein wichtiger Teil des therapeutischen Prozesses ist. Um verschiedene zwischenmenschliche Muster darzustellen, nutze ich gerne diverse Aufstellungen und weitere kreative Methoden, bei den oft Bewegung im Raum benötigt wird. 

Traumatherapie

In unserem Leben kommt es manchmal zu schmerzhaften Erlebnissen, die unser weiteres Leben weiterhin beeinflussen und erschweren. Dabei ist es wichtig diese Muster zu erkennen und in einem geschützten Raum zu verarbeiten. Mit Hilfe von Techniken aus verschiedenen therapeutischen Ansätzen können alte Verletzungen bearbeitet werden, so dass es Ihnen wieder möglich sein wird nach vorne zu blicken und das Handeln konstruktiv in die Hand zu nehmen.

Ich nutze auch einige Entspannungs- und Atemtechniken, mit deren Hilfe Sie wieder einen entspannten Zustand erreichen können.

Ganzheitlicher Ansatz

Ich betrachte jeden Mensch als eine Einheit, in der die Seele und der Körper eng verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen. Aus meiner Sicht werden diese zwei Phänomene in der heutigen Medizin immer noch sehr oft einzeln behandelt, ohne das Zusammenhänge erkannt werden. Ich kann Ihnen helfen Ihre gesundheitliche Beschwerden abzuklären und empfehle Ihnen weitere Maßnahmen (z.B. weitere Spezialisten, Labortests usw.).

Therapieformen:

Einzeltherapie

In der Einzeltherapie stehen Sie im Mittelpunkt. Der Anlass zu psychotherapeutischen Gesprächen kann sehr vielfältig sein. Vielleicht wollen Sie sich beruflich verändern und wissen nicht in welche Richtung es gehen soll. Vielleicht sind Sie traurig, haben oft Angst oder Schmerzen. Sie können sich von Ihrem Partner_in trennen oder eine schmerzhafte Trennung bearbeiten wollen. Oder werden Sie von anderen Menschen auf der Arbeit oder in der Schule wiederholend verletzt und wollen das Leiden beenden. Vielleicht verstehen Sie sich mit ihrer Familie nicht mehr und es kommt zu häufigen Konflikten. Oder wollen Sie alte Verletzungen verarbeiten, wodurch auch diverse Verhaltensmuster geändert werden können. Das waren nur einige Beispiele, das Leben ist bunt und die Anzahl der Probleme, mit den Sie zur Therapie gehen können ist sehr divers. Die besprochenen Themen orientieren sich an Ihre individuellen Bedürfnissen. Mit Hilfe verschiedener Methoden werden Ihre Kompetenzen und Kräfte aktiviert, wodurch Sie eine Lösung für Ihre Situation finden können.

Paartherapie

Genauso schön und berührend die Beziehung zu unserer Partner_in sein kann, kann sie auch wehtun. Wenn man dann aus den antrainierten Verhaltensmuster nicht mehr heraus kommt und diese immer mehr zum Stress im Zusammenleben führen, kann eine professionelle Hilfe angebracht sein. Die Motive des jeweils anderen werden von einem neuen Blickwinkel betrachtet und erläutert. Eine neue Perspektive wird gemeinsam erarbeitet und die konstruktive Kommunikation miteinander geübt. Mögliche Themen in der Paartherapie sind: Bewältigung von Konflikten, Umgang mit aktuellen oder vergangenen Affairen, Unterschiedlichkeiten in der Beziehung, Gemeinsamkeit und Intimität, Kindererziehung und viel mehr.

Familientherapie

In der Familientherapie bleiben alle Beteiligten in Fokus. Ich nutze in meiner Arbeit oft Familienaufstellungen, mit deren Hilfe, die Beziehung und Dynamik zwischen den einzelnen Mitgliedern beleuchtet wird. In der Therapie können Missverständnisse und Konflikte durch einen Perspektivwechsel geklärt werden. Diese Form der Hilfe ist aber auch angebracht, wenn nur ein Familienmitglied Symptome entwickelt hat (z. B. Probleme in der Schule oder Suchtverhalten), die sich mit der Zeit nicht bessern und es zu vermuten ist, dass andere (oft unausgesprochene) Konflikte in der Familie zu dieser Symptomatik beitragen. Eine Veränderung in dem Gesamtsystem kann dann dazu führen, dass sich die Problematik bei der Symptomträger_in verbessert.